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FIL Junioren WM 2026 presented by E.INFRA: Marco Leger gewinnt Einsitzer-Entscheidung am SachsenEnergie-Eiskanal 

Die erste Entscheidung bei den FIL Junioren Weltmeisterschaften 2026 presented by E.INFRA am SachsenEnergie-Eiskanal ist gefallen: Der neue Rodel-Juniorenweltmeister kommt aus Deutschland und heißt Marco Leger. Mit ausschließlich Bestzeiten und einem Vorsprung von mehr als vier Zehntelsekunden auf den Zweitplatzierten sicherte sich der 20-Jährige vom RRC Schliersee nach dem Sieg 2024 in Lillehammer nun in Altenberg seinen zweiten JWM-Titel.

Vize-Juniorenweltmeister 2026 ist Fabio Zauser. Der 20-jährige Österreicher hatte überhaupt nicht mit einer Medaille gerechnet und freute sich deshalb umso mehr darüber, dass er zu Silber gerodelt ist (+0.412 sec). JWM-Bronze sicherte sich der Italiener Leon Haselrieder (+0.587 sec), der nach dem ersten Lauf knapp auf Zwischenrang vier lag.

Lokalmatador Jannes Degenhardt (RRC Altenberg) rutschte im zweiten Lauf von Zwischenrang drei noch auf Platz vier zurück (+0.655 sec). Am Ende war der 18-jährige Dresdner dennoch stolz, bei seinem JWM-Debüt auf dem erweiterten Podium zu stehen. 

Niklas Zehner (RRV Sonneberg/Schalkau) wurde Siebenter. Der zweite Sachse im Feld Hannes Röder (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) musste sich nach einem Fahrfehler im zweiten Lauf mit Rang acht begnügen. 

Die Stimmen zum Rennen

Marco Leger (GER): „Es fühlt sich wieder gut an, nachdem es letztes Jahr nicht ganz zum Sieg gereicht hat. Mein Erfolgsgeheimnis? Ohne Stress an den Start gehen und Spaß am Rodeln haben. Die Bahn war sehr gut hergerichtet für die Rennen und ich habe einfach mein Ding gemacht – was ich am besten kann und was ich will. Dann funktioniert das auch. Das nächste große Ziel ist ein Start im Weltcup.“

Fabio Zauser (AUT): „Ich habe nach meinen Trainingszeiten bei Weitem nicht damit gerechnet, hier eine Medaille zu gewinnen. Heute bin ich einfach locker gefahren und habe alles gegeben. Über Silber bin ich sehr froh. Die Bahn hier in Altenberg ist eine von zwei Bahnen, die ich sehr gerne mag – das technisch Anspruchsvolle, man muss den Schlitten trotzdem laufen lassen. Genau das liegt mir. Und ich habe heute wieder zeigen können, dass ich genau für solche Bahnen gemacht bin. Marco Leger ist heute einfach in seiner eigenen Klasse gefahren und auch Leon Haselrieder war stark. Das war ein cooles Battle.“

Leon Haselrieder (ITA): „Es fühlt sich sehr gut an, eine Medaille gewonnen zu haben. Vor allem nach dem Abschlusstraining gestern habe ich nicht mit einer Medaille gerechnet. Von daher ist es umso schöner. Jannes Degenhardt und ich waren nach dem ersten Lauf sehr eng beieinander. Ich bin im zweiten Lauf mit dem Material mehr ans Limit gegangen und ich denke, das war schlussendlich der Grund, warum ich die schnellere Zeit hatte als Jannes.“

Jannes Degenhardt (GER): „Ich bin sehr zufrieden. Es waren ein paar kleine Dinger dabei, aber im Ganzen bin ich voll zufrieden. Letzte Saison war ich bei der JWM nicht dabei und jetzt direkt auf Platz vier – da kann ich nur stolz sein. Mein Debüt nun auf meiner Heimbahn zu haben, war super. Die komplette Familie war dabei, da hatte ich volle Unterstützung. Und auch im Team waren alle voll mit dabei. War ein schönes Erlebnis!“ 

Text: US // Fotos: WiA – Arvid Müller


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