Dass Felix Loch (Deutschland) sich zum achten Male den Gesamtweltcup mit 801 Punkten vor Jonas Müller (Österreich/685) und Max Langenhan (Deutschland/605) geholt hatte, stand schon vor diesem letzten Rennen in Altenberg fest. Doch das minderte seinen Hunger auf Erfolg nicht. In beiden Läufen verbesserte er den Bahnrekord. Und zum ersten Mal blieb ein Rodler im 1387 Meter langen Eiskanal in 52,998 Sekunden unter der 53-Sekunden-Marke. „Es war wirklich der Plan, eine 52er Zeit zu fahren“, verriet er. Dass er mit dieser Vorstellung auch noch seinen 57. Weltcupsieg feiern und damit zu Rekordhalter Armin Zöggeler aufschließen konnte, freute ihn zusätzlich. Zu seiner Motivation meinte der 36-Jährige: „Man sagen, es gibt Zwei, die haben noch zwei Kugeln mehr.“ Das sind Zöggeler und Markus Prock (Österreich). Nein, das sei nicht seine Motivation, „aber es wäre schön, wenn noch die eine oder andere Kugel dazukommen würde.“
In der Ergebnisliste wird Loch mit einer Gesamtzeit von 1:46,069 Minuten geführt. Zweiter mit 0,364 Sekunden Rückstand wurde Dominik Fischnaller (Italien). Dahinter folgte ein Trio aus Österreich: David Gleirscher (0,434 Sekunden zurück) vor seinem Bruder Nico (0,644) und Wolfgang Kindl (0,751). Auf Platz sechs kam David Nössler (Deutschland/0,886).
Text: FIL // Fotos: WiA – Arvid Müller
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