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Weltcup: Francesco Friedrich gewinnt auch Viererbob-Entscheidung im ENSO-Eiskanal

Perfektes Wochenende beim 3. BMW IBSF Weltcup in Altenberg für Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich: Nach seinem Sieg am Samstag im Zweierbob gewann der Lokalmatador heute auch die Viererbob-Konkurrenz. Souverän lenkte er den großen Schlitten mit Candy Bauer, Martin Grothkopp und Thorsten Margis durch den ENSO-Eiskanal und fuhr in beiden Durchgängen die jeweils schnellste Zeit.

Wie schon in der Zweier-Konkurrenz verwies Friedrich den Letten Oskars Kibermanis mit Matiss Miknis, Arvis Vilkaste und Janis Strenga auf Rang zwei – mit einem deutlichen Vorsprung von mehr als drei Zehnteln. Mit 0,51 Sekunden Rückstand fuhr der zweite Lokalmatador Nico Walther mit seinen Anschiebern Paul Krenz, Alexander Rödiger und Eric Franke auf den Bronze-Rang. Der in der Zweierbob-Konkurrenz gestürzte, dritte deutsche Starter Johannes Lochner wurde mit Marc Rademacher, Florian Bauer und Christian Rasp trotz lädierter Schulter Vierter.

Sieger Friedrich war nach dem gelungenen Wochenende glücklich: „Wir haben gute Arbeit geleistet und unser Material hervorragend abgestimmt. Wir sind nach dem Sieg in Winterberg vielleicht auch ein bisschen entspannter als die anderen, die haben Druck und wollen nach vorne, machen dabei aber Fehler.“ Für die Stimmung am ENSO-Eiskanal hatte er nur lobende Worte: „Es ist unglaublich, wo all die Zuschauer herkommen, um uns zu sehen. Das ist hier gigantisch und einfach sensationell.“ Insgesamt zählten die Veranstalter am Sonntag 3000 Besucher, die in den Kohlgrund gekommen waren.

Trotz Platz drei haderte Nico Walther mit seiner Leistung, richtete den Blick aber nach vorn: „Man muss voll angreifen, wenn man hinten liegt, und dann passieren Fehler. Der Rückstand aus Durchgang eins war viel zu groß. Da müssen wir uns jetzt Gedanken machen, um nächstes Jahr zur WM konkurrenzfähig zu sein. Die Heim-WM ist nach den Olympischen Spielen das Größte, was es gibt. Altenberg ist da ganz besonders, die Stimmung hier ist besser als auf jeder anderen Bahn.“

Bundestrainer René Spieß war nach dem Wochenende nicht vollends zufrieden: „Wenn man hier alle drei Wettbewerbe gewinnt, kann man zufrieden sein, aber es gibt auch Schatten. Wir haben sowohl bei den Frauen, als auch bei den Männern Fehler gemacht. Wenn ein Justin Kripps und ein Oskars Kibermanis auf unserer Heimbahn ganz vorne reinfahren, dann wissen wir, dass es zur WM in Whistler schwer wird.“ (js/us/Fotos: Sandro Halank)


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