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Sandra Robatscher feiert nach einem Durchgang ersten Weltcup-Sieg / Zweiter Damenlauf und Team-Staffel wegen starken Schneefalls abgesagt

Das Rennen der Damen beim VIESSMANN Rennrodel Weltcup von Altenberg musste heute aufgrund starken Schneefalls nach dem ersten Lauf abgebrochen werden. Gewertet wurden die Rennzeiten aus dem ersten Durchgang. Aus diesem ging die Italienerin Sandra Robatscher als glückliche Siegerin hervor, gefolgt von Natalie Geisenberger (SV Miesbach) und Viktoriia Demchenko aus Russland. Robatscher, EM-Dritte von 2018, feierte damit den ersten Weltcup-Sieg ihrer Karriere.

Den letzten Altenberg-Weltcup ihrer aktive Rennrodelkarriere beendete Tajana Hüfner (RC Blankenburg) auf dem siebenten Rang. Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) wurde 24., Dajana Eitberger (RC Ilmenau) kam auf Platz 25.

Die für den Nachmittag geplante Team-Staffel wurde von der Jury wegen irregulärer Wetterbedingungen abgesagt.

Stimmen zum Rennen

Sandra Robatscher: „Natürlich freue ich mich, dass ich gewonnen habe. Ich hatte bei diesen Bedingungen sicherlich Glück und auch den Vorteil, dass vor meinem Lauf gekehrt wurde.“

Natalie Geisenberger: „Ich bin ein bisschen hin und hergerissen, in Königssee bei ähnlichen Bedingungen hatte ich Pech, jetzt wurde vor meinem Lauf gekehrt. Und ich bin auf den zweiten Platz gekommen.“

Tatjana Hüfner nach ihrem letzten Weltcup-Rennen in Altenberg

„Ich wäre natürlich lieber bei guten Bedingungen meinen letzten Weltcup hier gefahren. Das war uns heute leider nicht vergönnt, aber es ist halt Winter und Rennrodeln ist Outdoor-Sport. Es hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht zu rodeln und ich fand es sehr reizvoll. Faire Bedingungen kann man an einem Tag wie heute nicht schaffen, auch wenn sich die Bahncrew unheimlich viel Mühe gegeben hat, aber der Schnee war heute mächtiger. Ich bin nur ein bisschen traurig, dass man mir meinen letzten Lauf hier geklaut hat.“

(us/Fotos: Sandro Halank)


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