AKTUELLES

Die Weltelite der Rennrodler misst sich im Januar 2020 im ENSO-Eiskanal Altenberg

In der zweiten Januarwoche 2020 messen sich die weltbesten Rennrodler in Altenberg beim VIESSMANN Rennrodel Weltcup im ENSO-Eiskanal. Direkt nach der Weihnachtspause geht es für die Athleten ins Osterzgebirge. Die anspruchsvolle Rennschlitten- und Bobbahn im Altenberger Kohlgrund, die als eine der schwierigsten Bahnen der Welt gilt, ist die vierte von insgesamt neun Weltcup-Stationen der Saison 2019/2020 für die Rodelelite aus aller Welt. Neben den Rennen der Damen, Herren und Doppelsitzer wird in Altenberg auch die zweite Teamstaffel-Entscheidung des Winters fallen.


Am Freitag (10. Januar 2020) geht es ab 9.30 Uhr beim Nationencup für die Athleten um einen der begehrten Startplätze für die Weltcup-Rennen am Wochenende. Parallel dazu findet auch diesmal wieder der „Tag der Schulen“ statt, zu dem sich bislang etwa 400 Schüler aus ganz Sachsen angemeldet haben. Sie erleben die Rennläufe im Rahmen eines Klassenausflugs live vor Ort und feuern die Rodlerinnen und Rodler im ENSO-Eiskanal kräftig an. Darüber hinaus haben die Schüler die Möglichkeit, sich in zwei Sportarten des Bundesstützpunktes Altenberg auszuprobieren – im Laserbiathlon und auf einer Rennrodel-Startanlage. Auch eine Autogrammstunde mit Athleten aus aller Welt erwartet die Schüler.


Am Samstag (11. Januar 2020) läuten um 9.25 Uhr die weltbesten Doppelsitzer den Weltcup in Altenberg ein. Die Zuschauer dürfen sich dann wohl wieder auf ein Duell der Weltcup-Führenden und amtierenden Weltmeister Toni Eggert / Sascha Benecken (BRC Ilsenburg/Harz / RT Suhl) gegen die Doppel-Olympiasieger Tobias Wendl / Tobias Arlt (RC Berchtesgaden / WSV Königssee) freuen, die bei den ersten Rennen der Saison den Weltcup-Sieg immer unter sich ausgemacht haben. Aber auch Doppel wie die Gesamtweltcup-Dritten Thomas Steu / Lorenz Koller (Österreich), Robin Geueke / David Gamm (beide BSC Winterberg) oder Andris Sics / Juris Sics (Lettland) wollen im Kampf um die Medaillen mitreden.


Im Anschluss gehen ab 12.30 Uhr die Herren-Einsitzer an den Start. Die Weltspitze bei den Rennrodlern ist in den vergangenen Jahren immer breiter geworden, so dass sich der einstige Altenberger Serien-Sieger und zweimalige Olympiasieger Felix Loch (RC Berchtesgaden) und seine Mannschaftskollegen Johannes Ludwig (WSV Oberhof), Max Langenhan (BRC 05 Friedrichroda), Sebastian Bley (RT Suhl) und Moritz Bollmann (RRV Sonneberg/Schalkau) einer starken internationalen Konkurrenz gegenüber sehen. Diese kommt beispielsweise mit Roman Repilov aus Russland, mit Jonas Müller aus Österreich und mit Tucker West aus den USA, um nur die ersten drei der aktuellen Weltcup-Gesamtwertung zu nennen.


Am Sonntag (12. Januar 2020) messen sich ab 9.15 Uhr die weltbesten Rennrodlerinnen im ENSO-Eiskanal. Auf ihrer Heimbahn wollen insbesondere Julia Taubitz (WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) und Jessica Tiebel (RRC Altenberg) ganz vorn dabei sein. Doch auch bei den Damen schläft die internationale Konkurrenz nicht. Rodlerinnen wie Tatyana Ivanonva (Russland), die derzeit die Weltcup-Gesamtwertung knapp vor Taubitz anführt, oder Emily Sweeney (USA) haben in der noch jungen Saison Podestplätze eingefahren. Und auch die deutschen Weltcup-Neulinge Anna Berreiter (RC Berchtesgaden) und Cheyenne Rosenthal (BSC Winterberg) haben in den bisherigen Saisonrennen schon gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist.
Spannung ist auch beim abschließenden Teamstaffel-Wettbewerb ab 13.00 Uhr garantiert. Das bislang einzige Rennen des Winters konnten zum Saisonauftakt in Innsbruck die Italiener für sich entscheiden – vor Österreich und Deutschland. In dieser spannenden Disziplin kommt es nicht nur auf schnelles Starten und Fahren an, sondern auch auf möglichst kurze Reaktionszeiten.


Anhänge

PARTNER

Diese Website wird betreut und gewartet durch sevenX.