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Altenberger Seriensieger Felix Loch feiert ersten Weltcup-Saisonsieg vor Reinhard Egger und Johannes Ludwig

Felix Loch (RC Berchtesgaden) kam mit dem zum Teil starken Schneefall am heutigen Samstag in Altenberg am besten zurecht und hat den Rodel-Weltcup der Herren im ENSO-Eiskanal gewonnen. Der frisch gebackene Weltmeister lag nach zwei Läufen nur einen Wimpernschlag von vier Tausendstelsekunden vor Vizeweltmeister Reinhard Egger aus Österreich.

Das Podium komplettierte Johannes Ludwig (WSV Oberhof) mit einem Abstand von 0,111 Sekunden auf seinen bayerischen Teamkollegen. Damit konnte der Thüringer seine Führung im Gesamtweltcup behaupten, während Felix Loch den Österreicher Wolfgang Kindl von Position zwei verdrängte. Auch Egger verbesserte sich in der Gesamtwertung und steht nun auf Rang drei.

Für Chris Eißler (ESV Lok Zwickau) reichte es mit einem Abstand von 0,558 Sekunden für Platz acht. Der vierte deutsche Starter, Sebastian Bley (RT Suhl), belegte Rang 14.

 

Stimmen zum Rennen

Felix Loch: „Der Sieg ist natürlich der Wahnsinn, denn jeder weiß, dass ich in Altenberg sehr gern fahre und auch wenn es nur vier Tausendstel sind – Eins ist Eins. Es waren schwierige Bedingungen, aber wir haben heute zum Glück am Schlitten in die richtige Richtung reagiert. Jetzt bin ich super happy und es ist alle Jahre wieder geil hier.“

Reinhard Egger: „Ich habe mir schon nach dem ersten Lauf gedacht, dass Felix am Ende der Schneller sein wird, aber vier Tausendstel Rückstand sind schon bitter. Trotz allem: Felix hat verdient gewonnen.“

Johannes Ludwig: „Vor dem Rennen war ich aufgrund der Erfahrungen mit den Schneemassen am Königssee etwas pessimistisch, aber wir haben die richtigen Stellschrauben gedreht, dass es diesmal besser wurde. Damit bin ich sehr zufrieden. Im Gesamtweltcup ist es jetzt richtig eng, in Oberhof und Sotschi wird es richtig spannend – da ist noch alles möglich, in alle Richtungen.“

 

(js/us/RWH/Fotos: Sandro Halank)


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