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Altenberg richtet die IBSF Bob- und Skeleton-WM 2020 aus

Aller guten Dinge sind drei: Die dritte Altenberger Bewerbung in Folge war erfolgreich! Die Delegierten des IBSF Kongresses in London haben die IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften für das Jahr 2020 nach Deutschland vergeben. Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) e.V. hatte sich mit der Rennschlitten- und Bobbahn im sächsischen Altenberg um die WM-Ausrichtung beworben. Damit finden die Wettkämpfe der weltbesten Bob- und Skeletonsportler nach 2008 wieder im Osterzgebirge statt.

Bahnchef Matthias Benesch sagte nach der Entscheidung in London: „Das ist für uns ein wunderbarer Tag und eine Riesenfreude! Uns fällt ein großer Stein vom Herzen, dass wir die WM im dritten Anlauf nach Altenberg geholt haben. Mein Dank gilt allen Beteiligten und Unterstützern, insbesondere BSD-Generalsekretär Thomas Schwab, aber vor allem danke ich den Schweizern ganz herzlich, die uns unterstützt haben.“ St. Moritz als einziger Gegenkandidat hatte seine Bewerbung kurzfristig zugunsten der Kandidatur Altenbergs auf nächstes Jahr verschoben und sich als Ausrichter für die WM 2021 empfohlen. „Wir haben im Vorfeld der Entscheidung viele Gespräche hier in London geführt – mit dem Präsidium, mit den Vertretern der einzelnen Nationen und insbesondere mit den Schweizern. Es war eine sportlich sehr faire Atmosphäre und tolle Stimmung. Wir freuen uns, dass uns so viel Anerkennung entgegengebracht wurde. Jetzt kommt wahnsinnig viel Arbeit auf uns zu, aber wir sind einfach nur glücklich und hochmotiviert“, so Benesch.

Auch der Altenberger WM-Botschafter und dreimalige Zweiberbob-Weltmeister Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg) freut sich auf die Weltmeisterschaft auf seiner Heimbahn: „Ich bin sehr froh über die Entscheidung und freue mich riesig auf meine erste Heim-WM als Pilot. Und ich hoffe, dass dann wieder so viele Leute an die Altenberger Bobbahn kommen wie zur WM 2008.“ Damals war Friedrich noch Spurbob gefahren und hatte das WM-Feuer entzündet. In knapp vier Jahren will er dann im Kohlgrund einen weiteren Höhepunkt in seiner Karriere setzen – und das am liebsten vor zehntausenden Sportbegeisterten, die die Piloten anfeuern und die Bahn in eine bunte Fanmeile verwandeln.

Eine Weltmeisterschaft in Altenberg ist aber nicht nur wichtig für die sächsischen Sportler, sondern für die gesamte Region im Osterzgebirge, gibt eine Weltmeisterschaft doch – wie schon 2008 – wichtige Impulse für die Wirtschaft und den Tourismus. Zuletzt konnte Altenberg im Jahr 2008 eine Bob- und Skeleton-WM ausrichten. Darauf folgende Bewerbungen waren nur knapp gescheitert – zuerst 2013 in Polen, als die Abstimmung um die Austragung der WM 2017 mit nur zwei Stimmen zugunsten der russischen Olympiastadt Sotschi ausging. Beim IBSF-Kongress im vergangenen Jahr in Belgien unterlag die Altenberger Bewerbung um die WM-Ausrichtung 2019 mit nur einer Stimme gegen die kanadische Olympiabahn in Whistler. (us)


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